jakob lipp jakkob lipp
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"Die Welt und
meine Interpretation davon."
© 2007-2010 [gut und gern webdesign]
  • 2007: 2. Platz Fotowettbewerb Süddeutsche Zeitung
    Titelfoto Naturfreunde-Magazin Salzburg
  • 2008: 1. Platz Fotowettbewerb NORR, Das Skandinavienmagazin, Stockholm
    3. Platz: Landesfotowettbewerb Naturfreunde Salzburg, Kategorie: Landschaft, Farbpapierbild
  • 2009: Titelfoto Naturfreunde-Magazin Salzburg

Die Welt ist bunt! Zum Glück. Doch um das Motiv auf das Wesentliche zu reduzieren, darf es gerne auch schwarz-weiß sein. Seit zwei Jahrzehnten beschäftige ich mich mit Fotografie: beruflich als auch privat. Die Welt in Bildern festzuhalten, bedeutet immer, sie ein Stückweit zu interpretieren.
Sie in einem Moment festzuhalten, der nur einmal passiert. Fotografie bedeutet, mit dem Motiv in Kontakt zu treten und erfordert Kreativität und Zeit. Im Zeitalter der digitalen Fotografie ist die Kunst der S/W-Fotografie, wie ich sie praktiziere, Entschleunigung pur.

Wenn doch Farbe, dann intensiv: gerne fotografiere ich eine klassische Perspektive mit einem speziellen Infrarotfilm. Dieser Film wird auch als Falschfarbenfilm bezeichnet, weil eine Infrarotsensibilisierung der Filmschicht eine Verschiebung im Farbenspektrum bewirkt.
Da die Brennweite für infrarotes Licht länger ist als für sichtbares Licht, muss nach dem Scharfstellen des Motivs mit der Kamera eine exakte unscharfe Einstellung vorgenommen werden, um dieses Ergebnis zu erzielen.
Und schon wieder bin ich beim Unfassbaren angelangt. Nicht alles, was man sieht, entspricht der Wirklichkeit. Und auch das Unsichtbare hat seine Berechtigung.


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